Fair gehandelte Mode statt Massenware kaufen

In Zeiten von Massenproduktion von Kleidung wird zu selten an jene gedacht, die dafür sorgen, dass wir überhaupt angezogen durch unsere Leben schreiten können. Ausbeutung von Arbeitskräften und Natur, Leben am Existenzminimum und unmenschliche Arbeitsbedingungen sind nur einige Schlagwörter, die mit Billigkleidung in Verbindung gebracht werden können. Gerade deshalb schlagen inzwischen viele Labels einen fairen Weg ein und setzen auf Fairtrade Kleidung. Drei dieser Marken stellen wir Ihnen hier vor.

Den Anfang in Sachen faire Mode macht das Label Armedangels. Das einst von zwei Studenten als Mini-Label gegründete Unternehmen mit Sitz in Köln folgt seit jeher seinem eigenen Weg, indem es auf gute Designs, biologische Produkte und faire Arbeitsbedingungen setzt. Bio ist für sie kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung und dies beweisen sie auch mit ihrer Kleidung. Keinerlei chemische Produkte kommen zum Einsatz, dafür die Liebe der Menschen zu ihrer Arbeit. Das Label wartet mit klassischen Designs für Sie und Ihn auf, bietet zugleich ausgefallenere Designs und Motive an. Wer nach Fairtrade Strickkleidung sucht, wird hier garantiert fündig werden.

Nachhaltigkeit steht für das nächste Label, Woodlike, im Mittelpunkt ihres Tuns. Der Name der Marke kommt nicht von jeher. Denn pro verkauften Kleidungsstück wird ein Baum gepflanzt, um die Natur noch stärker zu entlasten. Nur Materialien und Stoffe mit niedriger Umweltbelastung werden für sämtliche Bekleidung sowie Accessoires verwendet. Besonderen Wert wird auf Recycling gelegt. Die Auswahl an Fairtrade Kleidung ist klein, aber fein. Neben altbewährten Farben wie Grau und Blau setzt das Unternehmen vor allem auf kräftige Farbtöne. Speziell für Damen führt Woodlike Jumpsuit-Kollektion mit verschiedenen Mustern und Ärmellängen.

Das Schlusslicht in dieser Aufzählung bildet das Label Greenality. Für ihre faire Mode wird vor allem Bio-Baumwolle benutzt, aber auch Leinen, Hanf und Upcycling kommen zum Einsatz. Anfangs wurde noch fair in Indien produziert. Inzwischen wurde der Produktionsort gewechselt und die Produktion unter gleichen Bedingungen in Deutschland und Europa fortgesetzt. Der Anbau der Baumwolle selbst verbleibt noch heute in Indien und ermöglicht so den Baumwollfarmen einen besseren Lebensstandard. Als Käufer dieser Fairtrade Kleidung werden dem eigenen Kundenkonto sogenannte Seeds, Geld in Punkteform, gutgeschrieben, die entweder als Gutschrift für den nächsten Einkauf oder als Spende für die auf Borneo liegende Borneo Orangutan Survival Foundation verwendet werden können. Neben Mode stellt das Unternehmen auch Fairtrade Schuhe für Damen und Herren her und selbst Jeans finden ihren Weg in die Kollektionen. Als Highlight bietet Greenality Uhren aus Holz an, die aus recycelten Holzabfällen gefertigt werden.

Natürlich gibt es noch eine Menge weiterer Fair Trade Mode Marken. Ein Ziel haben alle Marken allerdings gemeinsam: nachhaltige und faire Mode für eine nachhaltige Welt mit glücklichen Menschen. Mehr zum Thema können Sie auch hier lesen.

Bildquelle: Schüchterne Frau © Amir Kaljikovic – Fotolia.com